Die Ukraine
gegründet und ist heute, neben Moskau und St.Petersburg, eine der Metropolen Osteuropas.
Vor tausend Jahren entwickelte sich in Kiew eine Kultur welche die Kultur des alten Russland maßgeblich mitbestimmte. Etliche berühmte Bauwerke in Kiew erinnern noch an jene große Zeit im elften Jahrhundert, darunter die Kirche Dormitio Sanctae Mariae Virginis, das Goldene Tor und das Höhlenkloster. Die interessantesten Museen sind das "Museum der historischen Schätze der Ukraine", das "Museum der historischen Kostbarkeiten" und das, in der Nähe von Kiew befindliche, große Freilichtmuseum Pirogovo. Dort kann man die bäuerliche Kultur der alten Ukraine hautnah und authentisch erleben.
Odessa
Odessa, eine Stadt mit Sandstränden, Parkanlagen und hübschen Gassen, liegt malerisch am Schwarzen Meer. Die Stadt wurde nach den zweiten Russisch-Türkischen Kriegen auf Befehl Katharina II gegründet. Der erste Planer der Stadt war der berühmte Admiral Josif Baribas. Das Stadtbild zeichnet sich durch breite baumbestandene Strassen aus, die rechtwinklig zueinander verlaufen. Es fällt auf, das die alte Bausubstanz der Jahrhundertwende zum großen Teil liebevoll renoviert wurde. Heute gibt es wieder viele Geschäfte und Restaurants. Die Preise in den Restaurants sind moderat, nur die Preise für Weine sind verhältnismäßig hoch. Der Markt ist sehenswert, man sollte sich Zeit für einen ausgedehnten Einkaufsbummel nehmen. Die Stadt hat ein südeuropäischen Flair. Jahrhunderte lang galt Odessa als eine freigeistige Stadt, die sich am europäischen Westen orientierte. Ein reiches Kulturleben, viele Museen und Theater machen den Besuch der Stadt lohnenswert. Die Menschen von Odessa, die russisch mit einem südlichen Akzent sprechen, waren immer kritisch und spöttisch, fielen aber auch wegen ihrer Lebensfreude auf. Entlang der Küste ziehen sich lange Strände, an denen im Sommer ein reiches Badeleben herrscht. Rundgang durch Odessa Als Startpunkt eines Rundganges durch Odessa bietet sich der Hafenboulevard an. Hier am Hafen findet man die Potemkim Treppe, bekannt vom Film Panzerkreuzer Potemkin. Man hat einen Blick auf den Hafenterminal und seit 1998 auf das Hotel Odessa, das den Hafen beherrscht. Weiter geht es in Richtung Westen zum Stadthaus mit dem Denkmal Alexander Puschkin. In Richtung Hafen steht der erste Baumeister der Stadt der Admiral Josif Baribas auf seinem Sockel. Wir gehen wieder zurück und gelangen zu den verschiedenen Museen. Je nach Interessenlage bietet sich das Archäologisches Museum, das Literatur Museum oder das Kunstmuseum für einen Besuch an. Unter dem Kunstmuseum liegen Katakomben, um die sich viele Legenden ringen. Etwas weiter liegt das Opernhaus Odessas. Die Gründer der Stadt haben versucht über die Künste die verschiedenen Völker zusammenzuführen. In der warmen Jahreszeit sollte man sich im Westen der Stadt, am Strand von Arkadia, erholen. Mit der Straßenbahn oder dem Taxi ist man schnell dort.
Yalta
Yalta, der Kurort von Zaren, Grafen und der High Society, liegt, durch Berge vor rauhen Winden geschützt, an der Südküsten der Krim. Es ist ein Erholungsort mit subtropischer Vegetation, angenehmen Klima und einer angenehmen Mischung von modernen und historischen Bauten, z.B. der "Weisse Palast" in Livadija, in dem Stalin, Churchil und Rosevelt Europa neu aufteilten. Der Palast liegt etwa drei Kilometer vom Zentrum entfernt und ist auf schattigen Wegen gut zu Fuß zu erreichen. Man sollte sich Zeit nehmen, den Park und das Schloss zu besichtigen. In westlicher Richtung führt der Sonnenpfad. Der sechs Kilometer lange Weg, der an der Küste entlang führt, war für den Zaren und seine Familie angelegt worden. Er erlaubt wunderbare Ausblicke auf die Küste und das Schwarze Meer. Es lohnt sich, sich viel Zeit zu nehmen um den Botanischen Garten zu besichtigen. Es sind hier alle Bäume, die das Klima erlaubt, zu sehen. Auch wenn man kein Botaniker ist, wird einen die Schönheit des Park beeindrucken. Eine Schifffahrt nach Alupka mit Besichtigung des Voronzov Palast mit dem zugehörigen Park sollte man sich nicht entgehen lassen. Sehenswert ist auch die Wein-Degustation-Halle. In den dazugehörenden Kellern lagert eine der weltweit größten Weinsammlungen. Rund 45.000 Flaschen aus sehr vielen verschiedenen Jahrgängen warten auf Käufer. In Yalta gibt es große Hotels, wie das "Hotel Yalta" oder das "Hotel Oreanda", die internationalen Standart haben.Es finden sich aber auch eine Reihe kleinere Hotels und auch Sanatorien, in denen man komfortabel übernachten kann. Diese kleinere Hotels entsprechen noch nicht in allen Punkten internationalen Standard. Daneben gibt neuerdings auch kleine, empfehlenswerte Privathotels. Ein Beispiel ist. das "Hotel Sparta". Es hate eine gute Ausstattung, liegt zehn Minuten zu Fuß von der Strandpromenade entfernt und es ist ruhig und sauber. In seinem Garten mit Schwimmbad lässt es sich gut relaxen. Eine Reihe von guten Restaurants mit mitteleuropäischen Preisen finden sich an der an der Promenade. Kleinere Restaurants, welche etwas versteckter liegen, können aber auch mit guter Qualität aufwarten. So ist z. B. das erste private Restaurant "Gurman" sehr zu empfehlen. Es liegt in der Nähe der Seilbahn und wurde bereits in den Reiseführern von 1995 und 1996 empfohlen und hat bis sein Niveau gehalten. Auch der Markt in der Nähe des Busbahnhofs ist, wegen seiner Vielfalt und Lebendigkeit, einen Besuch wert.

